Bienen

 

Keine Bienenstöcke mehr im Quartiergarten-Hard

Die Bienengruppe musste das Experiment mit den Bienen im Quartiergarten nach drei Jahren aus verschiedenen Gründen abbrechen. Ein Hauptgrund war die intensivere Nutzung des Gartens insgesamt und besonders die Aktivitäten in unmittelbarer Umgebung der Bienenstöcke. Das hat es zunehmend erschwert, ungestört an den Bienenvölkern zu arbeiten und setzte auch für das eine oder andere Vereinsmitglied einen Stich ab. Der Standort war also nicht mehr ideal und es wurde auch keine Alternative gefunden. Zudem war die „Bienengruppe“ über die Zeit stark geschrumpft und bestand am Schluss effektiv nur noch aus Thomas und Mario.

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Westliche Honigbiene (Apis mellifera)

Unsere Honigbienengruppe

Unsere Honigbienengruppe

Die Entdeck(el)ung der Süssigkeit

von Alex am 8. August 2015

wabe

Erntezeit auch für die Bienengruppe! Victoria und Margarethe waren wahrlich bienenfleissig. Heute früh holten wir die obersten Zargen der beiden Stöcke und brachten sie in eine geräumige Küche zu einer geräumigen Schleuder.

schleuder

Aber zuerst hiess es: entdeckeln! Mit einer Art Kamm wurden die dünnen Wachsdeckel von den Waben abgehoben, sonst kann der Honig nicht raus. Bei den Temperaturen, wie sie zurzeit herrschen, eine anspruchsvolle Arbeit für ruhige Hände. Klebrig wurde man trotzdem…

kratzen

Die entdeckelten Waben wurden dann in die Schleuder gepackt und bald schon floss der köstliche Honig unten in den bereitstehenden Eimer. Das Refraktometer zeigte einen ausgezeichneten Zuckergehalt an, die Sinnenprüfung ergab, dass der Honig ziemlich lecker ist. Bei dem sagenhaften Sommer war fast nichts anderes zu erwarten: ein ausgezeichneter Jahrgang!

fliessen

Der Honig muss jetzt ruhen, die beim Schleudern hineingeratene Luft und letzte Wachsteilchen können so entweichen. Die Ausbeute war recht ergiebig: fast 5,5kg Honig haben die beiden Völker der Bienengruppe beschert, wobei Margarethe, Victorias unerwarteter diesjähriger Ableger, sogar die fleissigere der beiden war.

Dies ist natürlich leider nicht genug Honig, dass jedes Mitglied einen Topf Honig mit heim nehmen kann. Unser Ziel ist es ja, Bienen zu halten, und nicht eine intensive Honigausbeute zu erwirtschaften. Den Bienen lassen wir genug Honig, um im Winter gut über die Runden zu kommen, ohne dass wir zufüttern müssen. Von der Bestäubungsarbeit der Bienen profitieren schlussendlich alle und eine Honigdegustation für alle wird es sicher auch geben.

 

Neues von den Bienen

Von Alex am 07.05.2015

Ueberraschend erhielt unser Bienenflüsterer Thomas am Dienstagmittag nach 13 Uhr ein Telefon von Margret. Grosse Unruhe vor dem Bienenmagazin, eine Wolke voller Bienen ziehe Richtung Weidenhaus. Um etwa 15 Uhr bestätigt ein Anruf von Karin, dass sich da in der Region Weidenhaus ein Bienenschwarm bewege.

Wenig später vor Ort eingetroffen geht die Suche nach dem Schwarm los. Er hat sich, gut getarnt, hinterm Weidenhaus in der grossen Hecke etwa auf Kniehöhe in einem Wildrosenstrauch niedergelassen (s. Foto). Wenig später ist der Schwarm eingetütet (s. zweite Foto), etwas nach 23 Uhr am ehemaligen Wohnort von Elizabeth dann einlogiert (nachdem es dunkel geworden ist, ist auch das letzte Bienchen des Schwarms zur Königin reingekrochen). Hoffen wir, es sei alles gut gegangen und die Königin wohlauf.

Im Moment besteht die Behausung aus einer Leerzarge und darauf einer Zarge mit Rähmchen, in die unsere lieben Bienen nun hochsteigen können. Dann wird die Leerzarge entfernt.

Ueberraschend fiel der Schwarm insofern, weil eigentlich davon auszugehen war, dass bei Victoria tatsächlich schon ein Schwarm abgegangen ist, wie ja die Beobachtung von Cornelia vermuten liess. Doch entweder kam der Schwarm von anderswo, oder – wahrscheinlicher – hat das Volk von Victoria nicht nur eine Königin nachgezogen, sondern unbemerkt sogar zwei. Das würde heissen, dass der jetzt gefallene Schwarm nicht ein sogenannter Vorschwarm war (mit der alten Kö), sondern ein Nachschwarm (mit einer jungen, unbegatteten Kö).

nachher vorher

 

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